Materiallieferungssystem (Material Procurement System)

Kunde

Unser Kunde ist der anerkannte Leader in Herstellung und Großhandel von PKWs, Minivans, LKWs und Autozubehör.

Branche

Automobilindustrie

Projektübersicht

Das Projekt war für Migration des Materiallieferungssystems/ Material Procurement System (MPS) unserer Kunden auf die aktuelle Softwareplattform bestimmt. Das MPS ist ein IT–System, das alle Prozesse in der Kauf–Umgebung unseres Kunden unterstützt. Seine Charakteristika umfassen:

  • Bearbeitung aller Kundenbedürfnisse
  • Angebot dem Handelsagenten Informationen über Motoren–Märkte, Teile, Lieferanten, Preise und Geschäftskontakte
  • Befreiung die Handelsagenten von der Routinearbeit
  • Führung der Analysen durch generierte Berichte
  • Kalkulierung von Einkommen und Ersparnisse
  • Generierung der Kostenstrukturen
  • Vergleich geplanter Ziele mit den aktuellen Businessergebnissen
  • Kontrolle des Verhandlungsverlaufs zwischen dem Handelsagenten und dem Lieferanten.

Das Altsystem war mit Hilfe von der Programmiersprache Smalltalk von CINCOM implementiert. Eine der Herausforderungen war das Fehlen der Dokumentation für das Altsystem (Funktionsspezifikationen und dokumentierte Testfälle). Die Aufgabe bestand in der Migration von MPS zur Java–3 tier–Architektur und Schaffung der aktualisierten Dokumentation. (Use–case–Modell und dokumentierte Testfälle).

Die neue Anwendung sollte folgende Bedürfnisse erfüllen:

  • Verwendung von Java EE–Technologien
  • Gewährleistung derselben Funktionalität wie bei alter Applikation mit zusätzlichen Funktionaleigenschaften
  • Funktionierung auf Grund der alten Datenbank und Möglichkeit der Benutzung der neuen Datenbank gleichzeitig mit vererbtem MPS
  • Angebot des multisprachlichen Supports einschließlich Hieroglyphen (Japanisch)

Projektabwicklung

IBA war für detaillierte Systemanalyse, Applikationsdesign, Applikationsentwicklung, Funktions–und Systemtesting, Qualitätssicherung und Garantiesupport zuständig.

Das auf fortschrittlichen Technologien erbaute MPS wurde mit der RUP-Methodik mithilfe vom gesamten von der IBA unterstützten Lebenszyklus entwickelt. Hinsichtlich der Komplexität der Anwendung empfahl IBA reine Java EE-Plattform für die Migration zu verwenden. Spezialwerkzeuge wurden in die Entwicklung integriert und bilden Prozesse, um sicherzustellen, dass Code alle Kundenanforderungen erfüllt

Die mehrmaligen Versuche mit fünf Releases wurden dem Projekt angepasst. Jedes Release schloss Analyse (Rückengineering vom Smalltalk–Code); Design und Implementierung; System–, Funktional–und Akzeptanze–Testing und Entfaltung zur Produktion ein. Das IBA Team folgte CMMI, allgemeiner OOA/OOD–Praxis und internen Standards des Kunden. (Use–Case–Modell und dokumentierte Test–Cases).

Umgebung:

Programmiersprachen: Java, Java Script, XML, HTML, SQL

Applikationsserver: IBM WebSphere v5.1, IBM DB2 auf zOS, IBM WebSphere MQSeries

Entwicklungsumgebung: IBM WebSphere Application Developer v5.1

Projektergebnisse

Die IBA Group befasste sich mit dem Projekt pauschal 90000 Personentage. IBA wickelte das Projekt nach dem Zeitplan und Budget ab. Das komplette Migratioinsrelease von MPS–Anwendung war 2005 in Produktion gesetzt. Früher wurden neue MPS–Releases für zusätzliche Funktionaleigenschaften zusammen mit neuen Änderungsvorschlägen integriert. Die unten stehenden Zahlen demonstrieren statistische Ergebnisse des Projekts:

  • Über 800 DB–Tabellen
  • Mehr als 1800 Use–Cases
  • Über 8000000 Lines von Java–Code
  • Über 30K Java–Klassen
  • Mehr als 90 Änderungsvorschläge im Laufe der Migrationsphase, die meisten davon mit neuer Funktionalität
  • Mehr als 3000 parallele Benutzer weltweit (Deutschland, die US, Brasilien und Japan).

Lesen Sie auch:

Web–Lösungen–Applikationen–Produktion–Support

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