IBA Group implementiert Projekte zur Denominierung

Seit dem 1. Juli 2016 hat die Nationalbank der Republik Belarus eine neue belarussische Währung eingeführt, die die alten Banknoten ersetzt hat. Die Denominierung hat vier Nullen auf den belarussischen Rubel gestrichen. Alte und neue Banknoten kursieren bis Ende 2016 parallel, und die Preise sollen den Kunden in beiden Währungen zur Verfügung stehen. Ab Anfang 2017 muss man die alten Geldscheine für die neuen austauschen.

Allerdings verursachte die Umstellung ein paar Bedenken. Die Medien warnten vor möglichen Ausfällen im Betrieb von Geldautomaten und Zahlungen über Internet-Banking, mobile Internet-Banking und Bank Plastikkarten. Der Übergang zur neuen belarussischen Währung in automatisierten Finanzsystemen einschließlich der Systeme der Rechnungslegung, Zahlung und Kontrolle umfasste komplexe Prozesse, die mit einer großen Neukonfiguration der Software einhergingen. Es war auch erforderlich, Datensätze und Abschlüsse in beiden nicht-denominierten Rubel (BYR) und neue Rubel (BYN) in automatisierten Systemen der Unternehmen zu halten.

Logo der Belarussischen Eisenbahn

Die Belarussische Eisenbahn, Gazprom Transgaz Belarus und Gomelenergo begannen im voraus die Planung der Projekte zur Datenkonvertierung ihrer Informations- und Managementsysteme.

Mit den Einrichtungen des IBA Rechenzentrums simulierte die IBA Group die Situation und entwickelte mögliche Szenarien, um Eventualitäten zu vermeiden. Die IBA Group führte Testläufe der Datenkonvertierung durch, die von der Prüfung aller Geschäftsprozesse begleitet waren.

Logo von Gomelenergo Für Gazprom Transgaz Belarus und die Belarussische Eisenbahn führte die IBA Group die lückenlose Lösungen ein. Für Gomelenergo stellte die IBA Group fachliche Unterstützung im Laufe des gesamten Projektes zur Verfügung.

Die IBA Group setzte die Umstellung der Daten in den Kundeninformationssystemen nach der von der SAP SE empfohlenen Methode der Umstellung auf den Euro um. Die Umstellung wurde für die ERP- und BI-Systeme im Einklang mit den Projektplänen erfolgreich gebracht. Da die IBA Group am Wochenende arbeitete, betrug die Gesamtzeit der Nichtverfügbarkeit der Produktivsysteme ein bis zwei Tage.

Gazprom Transgaz BelarusDie Hauptanforderung für das Umstellungsprojekt bestand darin, den Abrechnungszeitraum vor der Umstellung zu schließen. Die IBA ermöglichte es den Operationen in der Übergangszeit, sowohl BYR- als auch BYN-Währungen sowie Online-Banking und Gehaltsübertragungen zu verwenden. Die IBA schuf ein Backup des produktiven Systems mit historischen Daten, um Berichte in alten belarussischen Rubeln für das erste Halbjahr zu generieren. Derzeit führt die IBA Group eine Abstimmung der Berichterstattung und Korrektur der mit der Umwandlung und Rundung verbundenen Daten durch.

Der Projektumfang umfasst das Folgende:

  • es wurde ein gemeinsames Team von 50 Beratern und Entwicklern geschaffen, um das Umstellungsprojekt für die SAP-Systeme umzusetzen;
  • die Anzahl der Softwareobjekte, die von der Umstellung auf alle Kunden betroffen waren, betrug mehr als 1.000;
  • die Denominierung beeinflusste Dutzende von Subsystemen der Kunden, von denen jeder Hunderte von Geschäftsprozessen abdeckt;
  • das Projekt dauerte sechs Monate.

Leiter der IT-Abteilung der belarussischen Eisenbahn Igor Otliga kommentiert: „Es war sehr wichtig, das Umstrukturierungsprojekt für das Unified Finance and Resource Management System innerhalb der von der belarussischen Gesetzgebung festgelegten Bedingungen umzusetzen. Die IBA Group wurde ausgewählt, um diese Arbeit durchzuführen, da das Unternehmen ein fundiertes SAP-Know-how hat. Ich glaube, dass wir zusammen die Herausforderungen erfolgreich erlebt haben“.

Olesja Schelaschen, stellvertretende Hauptbuchhalterin, Leiterin der Funktionsgruppe für Rechnungswesen bei Gazprom Transgaz Belarus, betont: “Die Einführung der Umstellung in SAP-Systeme hat die Fähigkeit der Teams getestet, kreative Entscheidungen zu treffen. Der schwierigste Teil war nicht einmal ein Verfahren der Datenumsetzung anzuwenden, sondern die Rundungsfehler in Einklang mit dem belarussischen Recht zu bringen. Die IBA bewältigte erfolgreich beide anspruchsvollen Aufgaben”.

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