Industriestudien

IT-Dienstleistungen aus Belarus weltweit gefragt

Die belarussische IT-Industrie mit Fokus auf den Export von Softwareprodukten legt seit Jahren kräftig zu. Zwei Drittel der gut 1.000 Firmen für Softwareentwicklung sind im IT-Outsourcing für ausländische Kunden tätig. Marktkenner erwarten bis 2020 ein Wachstum der jährlichen Exporte von IT-Diensten von heute 0,8 Mrd. auf 2 Mrd. US$. Auftraggeber aus dem Ausland profitieren vom hohen fachlichen Niveau der IT-Spezialisten, günstigen Löhnen und steuerlichen Vorzügen. Die belarussische Wirtschaft befindet sich gegenwärtig in einer schwierigen Phase. Weggebrochene traditionelle Absatzmärkte, der Währungsabsturz sowie sinkende Realeinkommen führen 2016 wie schon 2015 zu Produktionsrückgängen. Dennoch gibt es Branchen, die weiterhin ein Wachstum ausweisen und ausländischen Unternehmen interessante Geschäftschancen versprechen. Hierzu zählt unbestritten die stark auf den Export ausgerichtete IT-Sparte Softwareentwicklung und -dienste. Die offiziell ausgewiesenen Ausfuhren solcher Produkte sind in den Jahren 2013 bis 2015 im Schnitt um 25% pro Jahr gestiegen. Der jährliche Export hat sich 2015 gegenüber 2012 auf 818 Mio. $ fast verdoppelt. Tendenz steigend. Marktkenner prognostizieren für die Jahre bis 2020 reale Zuwächse von jeweils 20% und mehr. In Belarus sind etwa 1.000 Firmen im Bereich Softwareentwicklung tätig, die bis zu 40.000 IT-Spezialisten beschäftigen. Ausländische Unternehmen betreiben im Land rund 80 Forschung- und Entwicklungszentren. Der Anteil der Softwarebranche am belarussischen IKT-Markt insgesamt ist von 2012 bis 2015 von 6,8 auf 11,7% gestiegen.

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